Er trifft uns hart: der zweite Lockdown. Doch dank der „Coffee to Talk“-Initiative von Espressomobil, gibt es Licht am Boden des Bechers. Das Espressomobil rollt auch in diesen Zeiten durch die Stadt und versorgt die Menschen nicht nur mit Kaffee …

Hatten wir das nicht schon einmal? Alles auf Stillstand. Alles dicht. Ja, wir erleben gerade ein echtes Corona-Déjà-vu: Zum zweiten Mal in diesem Jahr muss die österreichische Gastrolandschaft ihre Türen geschlossen halten. Darunter natürlich auch alle Kaffeehäuser. Aber: Für alle Kaffee-Fans gibt es eine gute Nachricht!

Denn: Espressomobil – das kleinste Kaffeehaus der Welt – hält mit den drei Rädern seiner Apes keineswegs still. Stattdessen stillt man weiterhin den Durst nach dem feinen Muntermacher! Wenn man so will, ist Espressomobil während dieses zweiten Lockdowns das schönste Open-Air-Kaffeehaus Österreichs!

Sind Barista systemrelevante Personen?

„Bedenkt man, wie wichtig soziale Kontakte sind, könnte man unsere Barista schon fast als systemrelevant bezeichnen“, schmunzeln die beiden Espressomobil-Chefs Moriz Fleissiger und Reinhold Lindmoser. Dabei beziehen sie sich auf eine aktuelle Expertise der Buchautorinnen Heike M. Cobaugh und Susanne Schwerdtfeger. Die haben nämlich just wenige Tage vor dem ersten Lockdown im Frühling dieses Jahres mit einigen Aussagen aufhorchen lassen, die im Rückspiegel betrachtet besonders spannend klingen.

Und zwar postulierten die beiden Fachfrauen für Work-Life-Balance: „Es ist eine belegte Tatsache, dass der Mensch soziale Kontakte braucht, damit es ihm gut geht. Beraubt man ihn dieser Kontakte, so wird er mit Sicherheit krank.“ Der menschliche Geist sei ihrer Ansicht nach einfach nicht dafür geschaffen, ohne ausreichenden Sozialkontakt funktionsfähig, ja sogar überlebensfähig zu bleiben.

Warum Sozialkontakte wie Autos sind

Das klingt natürlich in Zeiten, in denen von uns allen verlangt wird, auf den Großteil unserer Sozialkontakte zu verzichten, wie ein Hohn. In ihrem Buch „Work-Life-Balance: So bringen Sie Ihr Leben (wieder) ins Gleichgewicht“ schreiben die zwei Frauen außerdem: „Soziale Kontakte sind wie Autos: Wenn wir sie nicht warten und pflegen, springen sie irgendwann nicht mehr an!“

Coffee to talk

Stellt sich in Tagen wie diesen also wahrlich die Frage: Wie pflegen wir unsere Sozialkontakte so, dass uns dies auch Freude bereitet und ein virtuelles Get-together nicht zum Video-Call-Zwangstermin verkommt? „Wir wollen mit Espressomobil in den Städten sozusagen kleine soziale Oasen schaffen“, weiß Lindmoser eine leise Antwort auf dieses immer lauter werdende Problem der sozialen Vereinsamung.

Coffee to talk als neuer Trend

„Wir erleben aktuell, dass die Spots, an denen Espressomobil steht, zu kleinen Freiluft-Ausgehzonen werden“, ergänzt Fleissinger. In den Parks versammeln sich Freund*innen und Familien an den rollenden Mini-Kaffeehäusern, um sich dann mit wärmenden Cappuccino-Bechern in der Hand – mit dem notwendigen Sicherheitsabstand, versteht sich – endlich wieder auszutauschen.

Aber auch die Einkaufszentren wurden in den vergangenen Wochen immer stärker frequentiert. „Das allerdings nicht bloß, um einzukaufen, sondern um sich zu treffen“, beobachten Fleissinger und Lindmoser. Das Espressomobil-Duo spricht gar von einer Art „Fortgehen 2.0“: „Man sollte vielleicht nicht mehr ,Coffee to go‘ verkaufen, sondern ,Coffee to talk‘. Das würde sich mit unseren Beobachtungen eher decken. Die Menschen kommen, um zu bleiben und zu plaudern.“

Coffee to talk auch  bei Business-Leuten

Ein Phänomen, das sich nicht nur in der Freizeit der Menschen manifestiert, sondern auch bei klassischen Business-Leuten, berichten die Espressomobil-Barista. Geschäftsleute huschen nicht mehr nur vorbei, um sich einen doppelten Espresso zu krallen, sondern bleiben stehen, um zu plaudern. Fleissinger: „Man merkt förmlich, dass den Menschen der Austausch fehlt. Ich freue mich, dass wir mit Espressomobil hierbei zumindest unterstützend wirken können.“

Coffee to talk

Selbstredend, dass sämtliche Mitarbeiter*innen bestens hinsichtlich der Corona-Maßnahmen geschult sind. Jetzt überlegt man bei Espressomobil aber sogar, den Baristas Kommunikations-Crashtests zugänglich zu machen, um nicht nur mit heißen Getränken die Herzen der Kund*innen zu erwärmen, sondern auch mit den richtigen Smalltalk-Skills.

Kleine Zufluchtsorte für Coffee-Lover

Solche Fähigkeiten seien gerade bei den besonders stark frequentierten „Ladestationen“, an denen Espressomobil täglich vor Ort ist, von Bedeutung, meint Lindmoser: „Das Johann-Strauß-Denkmal im Stadtpark und der dortige Spielplatz, das McArthur-Glen-Designer-Outlet in Parndorf, der DC Tower Wien, beim Alten AKH Wien und in der Grazer Augartenbucht sind wir, würde ich sagen, ein kleiner, aber sicherer Zufluchtsort für Leute, die einfach raus wollen, um ein paar Worte zu wechseln und ein Lächeln einzusammeln.“

Damit der restliche Tag ein bisschen leichter wird. Und die soziale Einsamkeit durch ein bisschen Kommunikation genauso abfällt, wie sonst nur die Müdigkeit mit dem ersten Schluck wohltuenden Kaffee.

Text: UND Kommunikation | Sandra Rainer
Bilder: Philipp Lipiarski